Susanne Reimann
Privatpraxis für Physiotherapie und Osteopathie
Herzlich willkommen
Auf der Seite von Susanne Reimann B.Sc., Privatpraxis für Physiotherapie und Osteopathie.
Hier erfahren Sie mehr über mich, mein therapeutisches Angebot, meine fachlichen Schwerpunkte und wie Sie mich telefonisch oder per Mail erreichen können, wenn Sie einen Terminwunsch oder weitere Fragen haben.
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Osteopathie
Vor über 140 Jahren wurde nach jahrelanger Forschungsarbeit von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still eine Therapiemethode entwickelt, die sich mit dem Zusammenspiel und deren wechselseitigen Auswirkungen von Bewegungsapparat, inneren Organen und dem Nervensystem befasst. Ursprünglich von dem damaligem Bewusstsein ausgehend, das Krankheiten primär durch Infektionen entstehen, prägten seine Forschungsergebnisse ein neues Bewusstsein, so dass er seine Methode Osteopathie nannte. Bei der Osteopathie handelt es sich um eine ganzheitliche Form der Medizin, in der die Diagnostik sowie die anschließende Behandlung mit den Händen erfolgt. Dabei sucht der Osteopath nach den Ursachen der Beschwerden und therapiert den Patienten in seiner Gesamtheit.
In der Osteopathie wird davon ausgegangen, das der Organismus aus unzähligen Strukturen besteht, die alle direkt und indirekt miteinander im Zusammenhang stehen. Wichtige Verbindungsstrukturen stellen die sogenannten Faszien dar, die als dünne Bindegewebshüllen, jede Struktur umgeben und miteinander verbinden. Somit verbinden Faszien auch Strukturen, die nicht in einem funktionellem Zusammenhang stehen und aus Sicht der Osteopathie Veränderungen übertragen können. Folge ist, dass mitunter Beschwerden an anderen Körperregionen auftreten als die eigentlich gefundene Ursache.
In der Osteopathie wird davon ausgegangen, das der Organismus die Fähigkeit einer körpereigenen Selbstheilung besitzt und in der Lage ist, Selbstregulationsmechanismen einzusetzen. Krankheiten und Störungen entstehen oftmals dadurch, das der Körper seine Fähigkeit zur Selbstregulation verliert und nicht mehr eigenständig in sein Gleichgewicht zurück findet. Die Osteopathie setzt an diesem Punkt an, indem sie die körpereigenen Selbstheilungs- und Selbstregulationsmechanismen mobilisiert.
Für eine optimale Funktion benötigen der Bewegungsapparat, die inneren Organe sowie das Nervensystem eine ausreichende Bewegungsfreiheit. Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, Blockaden und Gewebespannungen zu lösen, um die Beweglichkeit einzelner Strukturen wieder herzustellen. Dabei werden nicht Symptome behandelt, sondern nach den Ursachen des Ungleichgewichtes gesucht. So werden keine Krankheiten im eigentlichen Sinne, sondern deren Auslöser behandelt. Die Osteopathie kann als alleinige Anwendungsmethode oder begleitend zu anderen Verfahren eingesetzt werden.
Nach einer ausführlichen Anamnese (Befragung) erfolgen weitere Untersuchungen in Form von Inspektion (Begutachtung), Palpation (Abtasten von Strukturen) mit anschließenden manuellen Untersuchungen und Tests.
Auf das jeweilige Ergebnis erfolgt anschließend die individuell auf den Patienten abgestimmte Behandlung.
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Somatic Experiencing (SE)®
Die Methode Somatic-Experiencing® wurde 1969 von dem Psychologen und Biophysiker Dr. Peter A. Levine entwickelt. Seine Forschungen beruhen auf der Erkenntnis, das traumatische Ereignisse nicht auf der kognitiven Ebene, sondern in Mittel- und Stammhirn erlebt und verarbeitet werden. Das bedeutet das der anregende Anteil des autonomen Nervensystems (Sympathikus) bei einem überwältigenden Erlebnis (zu schnell, zu viel, zu plötzlich) nicht mehr die Möglichkeit hat, adäquat in Form von kämpfen, fliehen oder totstellen zu reagieren. Folge ist, dass das autonome Nervensystem (ANS) in dem für das Ereignis notwendigen Stress auch im Anschluss an das überwältigend erlebte Ereignis dauerhaft gebunden bleibt und auch weiterhin Stresshormone ausschüttet. Die anhaltend ausgeschütteten Stresshormone wiederum haben einen Einfluss auf den gesamten Körper sowie auf das Nervensystem.
Mit der Methode Somatic Experiencing®, wird dem ANS die Möglichkeit gegeben, die als überwältigend erlebten Ereignisse nach- bzw. neu zu verhandeln, so dass sich der Sympatikus zurückregulieren (entladen) und der Parasympathikus (beruhigender Anteil des ANS) wieder aktiv werden kann.
Es ist eine Arbeit im Sitzen, bei der dem ANS über das Gespräch die Möglichkeit zurückgegeben wird, aus dem gebundenen Stress wieder heraus zu kommen.
Typische Folgen einer PTBS (Posttraumatischen Belastungsstörung), die sich mitunter erst Jahre nach einem überwältigenden Ereignis wie z.B. Unfälle, Operationen, sexuelle-, körperliche-, seelische- oder emotionale Gewalt, vorgeburtliche Überwältigungen, Krieg, Vertreibung, Naturkatastrophen aufzeigen, sind körperliche und seelische Reaktionen wie:
- Allergien
- Asthma
- Chronische Schmerzen
- Essstörungen
- Fibromyalgie
- Migräne
- Nacken- und Rückenprobleme
- Probleme mit dem Immunsystem
- Verdauungsbeschwerden
sowie:
- Ängste
- Bindungsunfähigkeit
- Burnout
- Depressionen
- Dissoziation
- Erschöpfung
- Gefühle von Entfremdung
- Konzentrationsstörungen
- Panikattacken
- Schlafstörungen
- Suchtverhalten
- Überaktivität
- Unkontrollierte Wutausbrüche
- Vermeidungsverhalten
Dr. P.A. Levine ist einer der bedeutendsten Traumaexperten unserer Zeit. 2010 wurde er von der Amerikanischen Vereinigung für Körperpsychotherapie für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Wirksamkeit seiner Methode wurde von Traumaforschern bestätigt und nachgewiesen.
„Trauma ist die am meisten vermiedene, ignorierte, verleugnete, missverstandene und unbehandelte Ursache menschlichen Leidens“
--- Dr. Peter A. Levine
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NADA-Protokoll – Akupunktur
In den 70er Jahren entwickelte Dr. Michael O. Smith im New Yorker Lincoln Hospital (Bronx/N.Y.C.) eine Ohrakupunktur, die er ursprünglich zur Behandlung von Suchterkrankungen erfolgreich einsetzte. Da sich die Kombination von 5 Akupunkturpunkten je Ohr bei Alkohol-, Drogen- und Medikamentenentzug sehr positiv auf das autonome Nervensystem auswirkte, gründete Dr. Michael O. Smith mit seinem Team 1985 das sogenannte NADA-Protokoll. Die Behandlung nach dem NADA-Protokoll erfolgt dabei standardisiert:
- Bis zu 5 Punkte werden je Ohr akupunktiert
- In der Regel dauert eine Sitzung 20 – 45 Minuten
- Das Anwendungsintervall wird individuell auf das Bedürfnis des Patienten abgestimmt.
NADA (National Acupuncture Detoxification Association) ist ein international tätiger Zusammenschluss von Therapeuten, die anderen Menschen helfen wollen, weil sie in Not, Opfer von willkürlicher- sowie seelischer Gewalt oder von Kriegen, Vertreibungen mit den daraus resultierenden Trauma-Folgen sind.
► Die Methode eignet sich:
- Als eine begleitende Therapieform bei Patienten mit PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung), insbesondere auch dann, wenn Prozesse „festgefahren“ scheinen,
- Bei Patienten, die (noch) keine verbale Therapie oder sonstige Körpertherapie ertragen oder
- Patienten, die generell ängstlich und ambivalent einer Therapie gegenüberstehen.
Die Behandlung nach dem NADA-Protokoll unterstützt:
- Menschen, tägliche Belastungen besser einordnen zu können
- Patienten die unter Stress- und Burnout-Symptomen leiden
- Patienten mit PTBS
- Bei vegetativen Regulationsstörungen (innere Unruhe, Schlafstörungen)
- Patienten mit chronischen Schmerzen
- Bei Hyperaktivität
- Bei Essstörungen
- Patienten mit Suchterkrankungen
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EmotionAid®
Bei der Methode EmotionAid® handelt es sich um ein sog. 5-Schritte-Protokoll nach Dr. Cathy Lawi, welche diese Herangehensweise basierend auf der körperorientierten Traumaarbeit Somatic Experiencing® nach Dr. Peter A. Levine, zusammen mit dem International Trauma Healing Insitute (ITI)* in Israel vor 15 Jahren entwickelt hat.
Anders als bei der Arbeit Somatic Experiencing®, bei der der Focus in der Regulation von überwältigenden Ereignissen liegt und eine therapeutische Interaktion darstellt, fokussiert EmotionAid® sich auf eine 5-Schritte-Trainings-Methode zur Selbstregulation des autonomen Nervensystems (ANS) sowie auf eine schnelle und einfache emotionale Erste Hilfe für andere.
Ziel ist es, Personen (-Gruppen) eine „Tool-Box“ an Methoden zur Regulierung des Nervensystems durch „Stress-Entladung“ beizubringen, um präventiv Stress bis hin zu Burnout begegnen zu können.
EmotionAid® wird weltweit erfolgreich zur Stress-Prävention, Burnoutprophylaxe, als Notfall-Intervention für Führungsteams von Ersthelfern, von Personal im Pflege- und Gesundheitsbereich, Ärzten, Therapeuten, im Bildungssektor sowie in Organisationen und Firmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement eingesetzt. Im Schulalltag können EmotionAid®-Tools für Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte sowie Eltern vermittelt werden, um Stress im Schulalltag aber auch Angst, Panikattacken und jegliche durch überwältigende Erlebnisse ausgelöste Symptome zu regulieren und emotionale Entlastung zu erreichen.
Da sich EmotionAid® als eine Methode zur Selbstregulation des autonomen Nervensystems versteht, wird die Herangehensweise in Modulen ausgebildet mit dem Ziel, das die TeilnehmerInnen am Ende von Modul 1 grundlegende Schritte zur Selbstregulation erlernt haben.Siehe mehr zu den Modulen unter "Fort- Weiterbildungs- und Schulungsangebot"
*Das International Trauma Healing Institute (ITI) versteht sich als eine gemeinnützige Organisation, die 2001 von Gina Ross gegründet wurde. Das Institut bietet u.a. Schulungen von Somatic Experiencing® sowie EmotionAid® an, um die Heilung von Stress und Traumafolgestörungen zu fördern. ITI arbeitet mit staatlichen Institutionen zusammen, um die Resilienz und den Dialog in Konfliktgebieten voran zu bringen. So stehen Ausbildung und Forschung von Trauma und Traumaprävention im Vordergrund.
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Fort- Weiterbildungs- und Schulungsangebot
EmotionAid® Angebote
Modul 1
EmotionAid® zur Selbstfürsorge
Modul 1 besteht aus einem 12-Stunden-online oder einem 12-Stunden-Vor-Ort-Kurs und beinhaltet genaue Erklärungen zwischen den Wechselwirkungen von Stress, Trauma und dem autonomen Nervensystem. Der Schwerpunkt liegt in der Selbstfürsorge sowie Selbstregulation des autonomen Nervensystems. Hierzu werden die 5-Schritte zur schnellen Selbsthilfe und Selbstregulation zur Selbstanwendung vermittelt.
Der 12-Stunden-online-oder vor-Ort-Kurs (plus 3 Stunden Supervision) richtet sich an alle, die eine Möglichkeit für sich finden möchten, ihren beruflichen und/oder privaten Lebensalltag so gestalten zu können, das Stress reguliert werden kann ohne nachteilige Folgen zu hinterlassen. Das Modul beinhaltet genaue Erklärungen der Wechselwirkungen zwischen Stress, Trauma und dem autonomen Nervensystem. Die 5-Schritte werden zur Selbstanwendung und Selbstregulation vermittelt.
Inhalt von Modul 1:- Grundlagen über das Gehirn, das autonome Nervensystem und die Ursachen von Stress und Trauma aufbauend auf dem Prinzip von Somatic Experiencing® nach Dr. Peter A. Levine sowie der Polyvagalen Theorie nach Dr. Stephen Porges
- Werkzeug zur Bewältigung des eigenen Stresses sowohl bei der Arbeit als auch im täglichen Leben zu Hause
- Selbstfürsorge
- Die Sprache der Empfindung sowie die Körperwahrnehmung kennen lernen
- Selbstregulierung von Stress und Vermeidung von Traumata sowie emotionalen Verletzungen
- Individuelle Resilienz aufbauen
- Schutz von sekundärem Stress, Compassion Fatique und Burn-out aufbauen.
Kosten:330,- € Online-Modul
370,- € Vor-Ort-Modul
Termine:19.09. – 20.09.26
14.11. – 15.11.26Modul 2
EmotionAid® Practitioner-Kurs
Dieser 12-Stunden-Kurs baut auf Modul 1 auf und kann nur gebucht werden, wenn Modul 1 erfolgreich abgeschlossen wurde. In diesem Kurs geht es neben der Selbstregulation auch um Co-Regulation sowie die Anwendung im beruflichen Kontext, wie z.B. in Einzelsitzungen, in Teams und für Gruppenleiter-Veranstaltungen. Die Seminarteilnehmer erhalten infolge der vermittelten Theorie ein fundiertes Wissen über das autonome Nervensystem, körperliche Reaktionsabfolgen bei Stress und Trauma sowie einfache und sichere Werkzeuge zur emotionalen Entlastung.
Das Modul schließt mit einem Abschluss-Zertifikat zum EmotionAid®-Practitioner ab.Dieser Kurs bezieht sich nicht nur auf die Selbstregulation, sondern auch auf eine Co-Regulation des Klienten, des Teams und der Gruppe und dient damit zur Anwendung im beruflichen Kontext. Durch das Erkennen von Dysregulation in Teams/Gruppen und bei Klienten, wie z.B. durch ein getriggertes Trauma, hat der Coach/Gruppenleiter, Teamchef oder Therapeut die Möglichkeit, frühzeitig und schnell regulierend einzugreifen. Einzel- bzw. Gruppenerfahrung werden infolge von Stabilisierung als heilsam und nicht re-traumatisierend erlebt. Durch die vermittelte Theorie erhält der Therapeut/Gruppenleiter/Teamchef ein fundiertes Wissen über das autonome Nervensystem, Körperliche Reaktionsabfolgen bei Stress und Trauma und einfache und sichere Werkzeuge zur emotionalen Entlastung.
Ein weiterer Vorteil dieses Kurses ist, das sich (Selbsthilfe-) Gruppen vor sekundärem Stress und Trauma, emotionaler Verwundbarkeit und Mitgefühls-Erschöpfung schützen können und dadurch lernen, wie sie gemeinsam bei schwierigen Emotionen und stressreichen Ereignissen ihr inneres Gleichgewicht zurück gewinnen können.
Kosten:370,- € Vor-Ort-Modul
Termine:17.10. – 18.10.26
12.12. – 13.12.26
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EmotionAid® Inhouse-Workshop
In der heutigen schnelllebigen Arbeitswelt sind Stress, emotionale Belastung und das Risiko von Burnout Herausforderungen, die sich direkt auf die Produktivität sowie das Teamklima auswirken.
Was wäre, wenn Ihr Team über ein einfaches Werkzeug verfügen würde, um Stress in Echtzeit abzubauen und die emotionale Belastbarkeit zu stärken?
In dem Workshop wird die Wirkung von Stress auf das autonome Nervensystem (ANS) aufgezeigt und dargestellt, wie sich ein Team gegenseitig unterstützen und regulieren kann, um Herausforderungen im beruflichen Alltag kompetent begegnen zu können.
Ziel ist es, ein belastbares und resilientes Arbeitsumfeld zu erlangen, in dem es den Mitarbeitern möglich wird, rechtzeitig auf Alltagsstress reagieren und entsprechend handeln zu können. Hierzu werden die Schritte von EmotionAid® als ein zentrales Element aufgeführt.
- Den eigenen Stress verstehen und einschätzen können
- Herangehensweisen für „Erdung“ und Abbau von Stress
- Erlernen von praktischen Hilfsmitteln, die jederzeit und überall eingesetzt werden können
- Anleitungen zur Selbstregulation mit EmotionAid®
- Demonstration der EmotionAid® Anwendung
- Einzel- und Team-Übungen, die Resilienz für zukünftige Herausforderungen aufbauen.
Die Workshop-Dauer variiert zwischen 4 bis 8 Stunden und richtet sich nach Firmenwunsch bzw. Teilnehmeranzahl
Kosten- und Terminabsprache:auf Anfrage
EmotionAid® Inhouse-Weiterbildungen
für medizinische Berufe und Berufe im Sozialwesen
Bei diesem Weiterbildungsangebot handelt es sich um Seminare, die auf individuelle Bedürfnisse sowie eine erforderliche Unterstützung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit ausgerichtet sind.
Inhalte der Weiterbildungen sind:- Das Erlernen von alltäglichen Hilfsmitteln, die jederzeit und überall angewendet werden können
- Den eigenen und beruflichen Stress verstehen und einschätzen
- Grundlegende Werkzeuge für Erdung und Stressabbau
- Anleitungen zur Selbstregulierung mit EmotionAid®
- Einzel- und Teamübungen zur Förderung der Resilienz, um zukünftige Herausforderungen innerhalb des beruflichen Umfeldes gemeinsam
- bewältigen zu können
- Förderung von Resilienz- und Ressourcen, speziell auf das jeweilige Berufsfeld ausgerichtet.
Die EmotionAid® Weiterbildung kann, je nach betrieblichen Bedürfnissen, online oder vor-Ort angeboten werden.
Kosten und Terminabsprache auf Anfrage
Hinweis:
Um den Textfluss nicht zu stören, wurde bei Patienten und Berufsbezeichnungen die grammatikalisch maskuline Form gewählt. Selbstverständlich sind in diesen Fällen immer Frauen und Männer gemeint
Vita Susanne Reimann
Ursprünglich aus dem Beruf der Physiotherapie kommend, einer selbständigen Tätigkeit in eigener Praxis und nach einer 5 jährigen Lehrtätigkeit an einer Fachschule für Physiotherapie begann ich eine 5-jährige zertifizierte Osteopathieausbildung in Hamburg, die ich 2006 erfolgreich abschloss. Die Gedankenansätze aus Physiotherapie und das komplementäre Denken in der Osteopathie veranlassten mich mehr und mehr, Erkrankungen und deren Auswirkungen in ihrer Gesamtheit und Komplexizität zu betrachten und entsprechend zu handeln.
- So folgte im Jahr 2007 eine 3-jährige Ausbildung auf dem Gebiet der körperorientierten Traumaarbeit, Somatic Experiencing (SE-Methode) nach Dr. Peter A. Levine
- Parallel dazu erwarb ich den Titel Heilpraktikerin beschränkt auf dem Gebiet der Physiotherapie
- einige Jahre darauf den Titel Heilpraktikerin unbeschränkt
- 2011-2014 B.Sc. Studiengang im Bereich „Complementary Medicine and Management" (Vertiefungsrichtung Manual Medicine & Osteopathy), Steinbeis-Hochschule Berlin, Abschluss Okt. 2014: Bachelor of Science Complementary Medicine and Management with the direction of specialization Manual Medicine & Osteopathy
- 2015-2017 berufsbegleitendes Studium „Kulturwissenschaften und Komplemtäre Medizin" an der Viadrina, Frankfurt/Oder
- Derzeit berufsbegleitendes Studium der „Angewandten Psychologie mit Schwerpunkt Gesundheitspsychologie", SRH Fernhochschule Mobile University
- Seit 2022 zertifizierte Akupunkteurin nach dem NADA-Konzept
- Seit 10/2025 bin ich EmotionAid®-Facilitator
- Seit 2000 selbständig tätig in eigener Privatpraxis für Physiotherapie und Osteopathie
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Publikationen
Autorin:
- „Befunderhebung, Grundlagenwissen für Physiotherapeuten“, 6. Auflage 02/2024,
Elsevier, Urban & Fischer-Verlag → Jetzt bestellen - Bachelor Thesis: „Möglichkeiten einer osteopathischen Behandlung bei strukturbedingten Herzrhythmusstörungen über die Annäherung an das vegetative Nervensystem“, 2014
- „Gelenke, Muskeln, Nerven“, 3. Auflage 2012, Urban & Fischer-Verlag
Co-Autorin:
- „Physiotherapie, Springer-Lexikon“, Herausgeber Zalpour, 2. Auflage 2013, Springer-Verlag
- „Somatische Erfahrungen in der psychotherapeutischen und körpertherapeutischen Traumabehandlung“, Kapitel: „Wenn Trauma (noch) keine Worte findet", Herausgeber Rahm, Meggyesy, 1. Auflage 2019, Probst-Verlag
Lektorat:
- „Das Ellenbogengelenk“, Thilo Kramer, 1. Auflage 2004, Springer-Verlag
Copyediting: - „Diagnose- und Therapiekonzepte in der Osteopathie, 1. Auflage 2006, Hinkelthein, Zalpour, Springer-Verlag
Referentin:
- „Wenn Trauma (noch) keine Worte findet", 2. European Conference on Somatic Experiencing (SE) 2018, Berlin
- e-Poster zum Thema: „Hat der Einsatz der Methode Somatic-Experiencing (SE) einen Einfluss auf chronische Schmerzen? Wenn die Seele durch den Körper spricht“, Deutsche Gesellschaft psychosomatische Medizin (DGPM), Kongress 2022, Berlin
- „Wenn die Seele durch den Körper spricht“, 20 Jahre SE Deutschland e.V., Schmitten, 2023
- „Was tun, wenn die Seele schweigt und der Körper streikt“? Kongress für integrative Medizin (IGNK), Kos 2024
- „Was tun, wenn das „Sorgen für sich selbst“ zur Sorge wird“? Kongress für integrative Medizin (IGNK), Kos 2025
- e-Poster zum Thema: „Selbstregulation: EmotionAid® im klinischen Fokus“, Deutscher Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (DKPM), Kongress 2026, Berlin
- „EmotionAid® as first Aid for Self-Regulation of the Nervous System for Medical Professionals“, 12th World Physical Therapy and Rehabilitation Medicine Congress, Paris
- „Befunderhebung, Grundlagenwissen für Physiotherapeuten“, 6. Auflage 02/2024,
Susanne Reimann B.Sc.
Stresemannstr. 4
23564 Lübeck
Schleswig-Holstein
Telefon: 0451 7 07 16 06
E-Mail: praxisreimann@aol.com
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